Aktuelle Projekte und Nachrichten

Tödliche Hitze im Auto: Warum Tiere niemals allein zurückbleiben dürfen!

08.07.2026

Wir als Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. haben bereits mehrfach auf diese lebensgefährliche Problematik hingewiesen – und wir werden es auch weiterhin tun, denn trotz intensiver Aufklärung passieren solche Fälle immer wieder.
Der Bedarf an klarer Information und Sensibilisierung ist groß, denn viele Menschen unterschätzen die Lebensgefahr im Auto noch immer – aktuelle Vorfälle zeigen das leider deutlich.

Angesichts von Sommer und den zunehmenden Hitzewellen möchten wir als
Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V.
erneut eindringlich darauf aufmerksam machen,
dass Hunde und andere Tiere, aber auch Babys, Kleinkinder, ältere Menschen und gesundheitlich vorbelastete Personen
im Sommer niemals allein im Auto zurückgelassen werden dürfen – selbst nicht für wenige Minuten!

Schon bei vergleichsweise milden Außentemperaturen kann sich ein Fahrzeuginneres innerhalb kürzester Zeit so stark aufheizen, dass daraus eine lebensgefährliche Situation wird.

Viele unterschätzen, wie schnell sich ein Auto aufheizt. Selbst wenn es draußen nur 20 bis 25 Grad warm ist, kann sich der Innenraum eines geparkten Fahrzeugs in wenigen Minuten in eine tödliche Falle verwandeln. Geöffnete Fenster helfen dabei nur wenig, und auch ein Schattenparkplatz bietet keinen verlässlichen Schutz. Tiere können die Hitze deutlich schlechter ausgleichen als Menschen, weil sie nur begrenzt schwitzen und sich hauptsächlich durch Hecheln abkühlen.

Die Folge kann eine rasch einsetzende Überhitzung sein, die zu Kreislaufproblemen, Organversagen und im schlimmsten Fall zum Tod führt. Bereits bei ersten Anzeichen wie starkem Hecheln, Unruhe, Taumeln, glasigem Blick oder Erbrechen ist sofortiges Handeln erforderlich.

Was im Notfall zu tun ist

Wenn ein Tier in einem heißen Auto entdeckt wird, gilt: sofort handeln, Hilfe holen und die Situation nicht unterschätzen. Zunächst sollte versucht werden, den Fahrzeughalter ausfindig zu machen oder über Parkplatzpersonal Hilfe zu organisieren. Parallel dazu ist die Polizei zu informieren, denn sie kann das Fahrzeug in einer akuten Gefahrensituation öffnen lassen und das Tier befreien.

Ist das Tier bereits sichtbar in akuter Lebensgefahr und ist nicht rechtzeitig mit Hilfe zu rechnen, kann in Deutschland unter Umständen auch das Einschlagen einer Scheibe rechtlich gerechtfertigt sein. Entscheidend ist dabei immer, dass wirklich eine erhebliche und unmittelbare Gefahr für das Tier besteht und dass das gewählte Mittel zur Rettung erforderlich und verhältnismäßig ist. Juristisch kommt hier der sogenannte rechtfertigende Notstand in Betracht.

Wichtig ist dennoch:
Wer eine Scheibe einschlägt, sollte möglichst Zeugen hinzuziehen, die Polizei informieren und nur dann selbst eingreifen, wenn keine andere sofortige Hilfe erreichbar ist. Damit lässt sich die Lage nicht nur besser absichern, sondern auch vermeiden, dass eine vorschnelle Aktion später unnötige rechtliche Folgen hat.

Rechtslage verständlich erklärt:

Wer ein Tier bei Hitze im Auto zurücklässt, handelt rechtswidrig. Nach deutschem Tierschutzrecht kann das je nach Einzelfall als Ordnungswidrigkeit oder sogar als Straftat gewertet werden, wenn dem Tier vorsätzlich oder fahrlässig erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden.

Für Tierhalter kann das Bußgelder nach sich ziehen; in schweren Fällen sind auch strafrechtliche Konsequenzen möglich. Zusätzlich können weitere Maßnahmen wie ein Tierhalteverbot in Betracht kommen.

Unser Appell

Wir als Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. weisen seit Jahren darauf hin, dass Tiere im Sommer im Auto in akute Lebensgefahr geraten können – und wir werden diese wichtige Botschaft immer wieder öffentlich machen. Denn die Praxis zeigt: Trotz wiederholter Warnungen werden Tiere weiterhin im Fahrzeug zurückgelassen, und genau deshalb gibt es einen dringenden Bedarf an Aufklärung und klaren Informationen.

Bitte lassen Sie Hunde oder andere Tiere im Sommer niemals allein im Auto zurück. Nicht einmal für kurze Erledigungen, nicht „mit etwas offenem Fenster“ und nicht „im Schatten“. Das Risiko ist zu groß und die Folgen können tödlich sein.

Als Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. appellieren wir an alle Tierhalter und Passanten: Hinsehen, eingreifen und im Notfall Hilfe holen
kann Leben retten.

Prävention ist immer besser als Nachsorge.

Machen Sie andere auf das Thema aufmerksam

Je mehr Menschen über die Gefahr Bescheid wissen, desto mehr Leid bleibt den Hunden erspart. Um die Menschen noch direkter über mögliche Hitzegefahren für Hunde aufzuklären, können Sie das Video oder den Radio-Spot mit den Schauspielern Martin Brambach und Christine Sommer in ihren sozialen Netzwerken teilen.

Hundeführerschein wird Pflicht

04.07.2026

Seit dem 1. Juli 2026 gilt im Land Bremen eine neue Regelung, die für alle zukünftigen Hundehalter verbindlich ist:
Wer sich dort erstmals einen Hund anschafft, muss seine Sachkunde in einem Hundeführerschein nachweisen. Damit wird Bremen nach Niedersachsen, wo eine entsprechende Pflicht bereits seit Juli 2013 besteht, zum zweiten Bundesland mit einem gesetzlich vorgeschriebenen Nachweis für Hundehaltung.

Ziel des Bremer Hundeführerscheins ist es, sowohl die Sicherheit von Menschen als auch das Wohl der Hunde zu verbessern und verantwortungsvolle Haltung zu fördern. Die Landesregierung hofft, dass durch bessere Kenntnisse in Erziehung und Umgang die Zahl von Beißvorfällen sowie die Abgabe überforderter Hunde in Tierheime zurückgeht.

Der Hundeführerschein in Bremen besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung.

In der Theorie werden unter anderem Grundlagen zu Tierverhalten, Erziehung, Pflege, artgerechter Haltung und Verantwortung abgefragt; für die Bremer Sachkundeprüfung sind derzeit 35 Fragen mit einer Bestehensgrenze von 80 Prozent vorgesehen. Die praktische Prüfung muss innerhalb des ersten Jahres nach Anschaffung abgelegt werden und findet mit dem eigenen Hund statt.

Für die Praxisprüfung gelten klare Voraussetzungen: Der Hund muss mindestens 12 Monate alt, ordnungsgemäß gechippt und geimpft sein; außerdem ist eine Hundehaftpflichtversicherung verpflichtend. Erst wenn diese Anforderungen erfüllt sind, kann der praktische Teil absolviert werden, bei dem Halterinnen und Halter ihren Hund sicher, kontrolliert und rücksichtsvoll im Alltag führen müssen.

Wer sich in Bremen ab dem Stichtag einen Hund anschafft und den geforderten Hundeführerschein nicht vorweisen kann, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Es drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro; in Einzelfällen kann die Hundehaltung untersagt und das Tier vorübergehend entzogen werden, bis alle Prüfungen erfolgreich abgelegt sind. Bereits bestehende Hundehalter, die ihren Vierbeiner schon vor dem 1. Juli 2026 hatten, müssen die Prüfung nicht nachträglich absolvieren. Ausgenommen von der Pflicht sind zudem unter anderem Tierärztinnen und Tierärzte, Jägerinnen und Jäger sowie Halter von Blindenführhunden.

Tierschutzorganisationen wie PETA begrüßen den Bremer Schritt und sprechen sich für eine bundesweite Einführung des Hundeführerscheins aus, um Angriffe durch Hunde und andere problematische Situationen zu verringern. Während einige Bundesländer – etwa Sachsen oder Sachsen‑Anhalt – bisher zurückhaltend oder ablehnend auf eine gesetzliche Pflicht reagieren, wächst der Druck, einheitliche Standards für neue Hundehalter zu schaffen.

Kommentar des Tierschutzvereins Hofheim und Umgebung

Als Tierschutzverein Hofheim und Umgebung unterstützen wir die Einführung eines verpflichtenden Hundeführerscheins ausdrücklich. Ein gut konzipierter Sachkundenachweis vermittelt wichtigen Grundlagen zu Hundeverhalten, artgerechter Haltung und sicherem Führen im Alltag – und schafft damit Schutz für Mensch und Tier.

Aus unserer Sicht ist ein Hundeführerschein für alle neuen Halter bundesweit sinnvoll und wünschenswert, insbesondere um Beißvorfälle und andere gefährliche Situationen bereits im Vorfeld zu verhindern.

Prävention ist besser als Nachsorge:

Wer früh lernt, seinen Hund verantwortungsvoll zu erziehen und zu führen, beugt Konflikten vor und entlastet zugleich Tierheime, Behörden und die Allgemeinheit.

Schützen Sie Ihren Hund vor lebensgefährlicher Hitze!

25.06.2026

Wenn das Thermometer auf 30, 35 oder sogar 40 Grad steigt, wird der tägliche Spaziergang für Hunde schnell zur echten Gefahr.
Nicht nur die heiße Luft belastet den Kreislauf, auch der Boden kann sich derart aufheizen, dass Pfotenballen innerhalb kürzester Zeit verletzt oder sogar verbrannt werden. Gerade Asphalt, Pflastersteine und Beton speichern Hitze besonders stark und können für Hunde lebensgefährlich werden.

Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. appelliert mit Nachdruck: Bei extremer Sommerhitze sollte jeder Hundespaziergang kritisch hinterfragt, sorgfältig geplant und bei Bedarf deutlich verkürzt oder ganz vermieden werden.

Warum Hitze für Hunde so gefährlich ist

Hunde können ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt über Schweiß regulieren. Sie kühlen sich vor allem über Hecheln ab. Bei großer Hitze reicht das oft nicht aus, besonders wenn zusätzlich Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit oder wenig Wind dazukommen. Dann drohen Überhitzung, Kreislaufprobleme und im schlimmsten Fall ein Hitzschlag.

Auch der Untergrund ist ein unterschätztes Risiko. Dunkler Asphalt kann sich in der Sonne extrem aufheizen. Für einen Hund fühlt sich der Boden dann nicht nur unangenehm an, sondern kann zu schmerzhaften Verbrennungen an den Ballen führen. Schon wenige Sekunden auf zu heißem Boden können genügen, um Verletzungen auszulösen.

Die wichtigste Regel: Die Tageszeit entscheidet

Bei großer Hitze sollten Spaziergänge grundsätzlich in die kühlsten Stunden des Tages verlegt werden. Am besten eignet sich der ganz frühe Morgen, noch bevor die Sonne den Boden aufgeheizt hat. Auch der späte Abend ist geeignet, wenn die Temperaturen deutlich gesunken sind und sich Wege sowie Straßen wieder abgekühlt haben.

Mittags und am frühen Nachmittag sollte man mit dem Hund möglichst gar nicht oder nur absolut notwendig nach draußen gehen. Selbst kurze Wege können dann zu belastend sein. Das gilt besonders für ältere Hunde, Welpen, kranke Tiere, Hunde mit dichtem Fell und Tiere mit Atemproblemen.

Der richtige Untergrund macht einen großen Unterschied

Nicht jeder Weg ist bei Hitze gleich gefährlich. Asphalt, Beton und Pflastersteine speichern die Wärme besonders stark und sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Viel besser sind schattige Wiesen, Waldwege, naturbelassene Pfade oder kühle Erdwege.

Wenn ein kurzer Abschnitt über heißen Untergrund unvermeidlich ist, sollte er so kurz wie möglich gehalten werden. Zügiges Gehen ist dann besser als längeres Stehenbleiben. Wer den Hund tragen kann, sollte das in kritischen Bereichen tun. Für manche Hunde können auch geeignete Pfotenschuhe sinnvoll sein, sofern sie richtig sitzen und der Hund daran gewöhnt ist.

So prüfen Sie, ob der Boden zu heiß ist

Eine einfache Faustregel hilft: Legen Sie Ihren Handrücken für einige Sekunden auf den Boden. Ist der Untergrund für Ihre Hand unangenehm heiß, ist er für die Pfoten Ihres Hundes erst recht zu heiß.

Auch wenn der Hund selbst zögert, langsamer wird, die Pfoten hebt oder den Untergrund meidet, sind das ernst zu nehmende Warnzeichen. Dann sollte der Spaziergang sofort abgebrochen oder auf einen geeigneteren Weg verlegt werden.

Spaziergänge bei Hitze kurz halten
Bei extremer Sommerhitze gilt: weniger ist mehr. Der Hund braucht dann keinen langen Auslauf, sondern vor allem Sicherheit, Schatten und Ruhe. Lieber eine kurze, ruhige Runde in den kühlen Morgenstunden als ein ausgedehnter Spaziergang in der Mittagshitze.

Auch zusätzliche Belastungen wie Ballspiele, Suchspiele oder wildes Toben sollten an Hitzetagen vermieden werden. Jede unnötige Anstrengung erhöht das Risiko einer Überhitzung. Stattdessen helfen ruhige Beschäftigungen im Schatten und ausreichend frisches Wasser.

Warnzeichen einer Überhitzung

Achten Sie beim Hund auf erste Anzeichen von Hitzestress. Dazu gehören starkes Hecheln, Unruhe, Schwäche, starker Speichelfluss, Taumeln, glasiger Blick oder Erbrechen. Spätestens dann ist sofortiges Handeln nötig.

Bringen Sie den Hund umgehend an einen kühlen, schattigen Ort, bieten Sie frisches Wasser an und kühlen Sie ihn vorsichtig. Bei ernsthaften Symptomen sollte unverzüglich eine Tierarztpraxis oder Tierklinik aufgesucht werden.

Was Sie im Notfall tun sollten

Wenn Ihr Hund Anzeichen eines Hitzschlags zeigt, zählt jede Minute. Bringen Sie ihn sofort aus der Sonne, kühlen Sie ihn vorsichtig mit Wasser und sorgen Sie für Luftzirkulation. Der Hund sollte anschließend schnellstmöglich tierärztlich untersucht werden.

Wichtig ist: Warten Sie nicht ab, ob es „von allein wieder besser wird“.
Ein Hitzschlag ist ein akuter Notfall und kann lebensbedrohlich sein.

Unser Appell als Tierschutzverein

Hunde verlassen sich auf uns. Gerade bei extremer Hitze liegt es an uns Menschen, verantwortungsvoll zu handeln und die täglichen Routinen dem Wetter anzupassen. Wer Spaziergänge clever plant, schattige Wege nutzt und auf die Signale seines Hundes achtet, schützt ihn wirksam vor Schmerzen und Gefahr.

Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V.
ruft daher alle Hundehalterinnen und Hundehalter dazu auf,
an Hitzetagen besonders aufmerksam zu sein.
Lieber einmal zu vorsichtig als einmal zu spät.


Hitzewelle bis 40 Grad:

„Jetzt Wasserschalen für Tiere aufstellen – Tierschutz beginnt bei dir“

17.06.2026

Tiere brauchen jetzt unsere Hilfe!

In den nächsten Tagen rollt eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad auf uns zu – eine extreme Belastung nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Haus- und Wildtiere. Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. bittet deshalb alle tierlieben Menschen in Hofheim und Umgebung: Stellen Sie Wasserschalen für Tiere bereit – im Garten, auf dem Balkon, vor dem Haus oder auf dem Hof.

Warum Wasserstellen jetzt lebenswichtig sind!

Bei großer Hitze trocknen natürliche Wasserquellen wie Pfützen, kleine Bäche oder Rinnsale schnell aus. Wildtiere wie Vögel, Igel, Eichhörnchen, Insekten und andere Kleintiere finden dann oft kaum noch Möglichkeiten, ihren Durst zu stillen oder sich abzukühlen.

Auch viele Haustiere sind auf jederzeit verfügbares frisches Wasser angewiesen, da sie ihren Wärmehaushalt vor allem über Trinken und Hecheln regulieren. Bei Temperaturen um 35–40 Grad kann die Situation schnell gefährlich werden – Überhitzung und Kreislaufprobleme sind dann keine Seltenheit.

Mit wenigen Handgriffen kann jede/r von uns helfen, das Leben vieler Tiere ein Stück sicherer zu machen.

So stellen Sie Wasserschalen richtig auf

Schon eine einfache, flache Schale mit Leitungswasser kann für viele Tiere ein Rettungsanker sein.

Worauf Sie achten sollten:

Flache Gefäße verwenden

Gut geeignet sind flache Schalen oder Blumentopfuntersetzer, in die Tiere leicht hinein- und wieder herauskommen.

Steine oder Holzstücke hineinlegen

Ein größerer Stein, ein Stück Holz oder einige Kiesel sorgen dafür, dass Insekten und kleine Tiere sicher landen und nicht ertrinken.

Schattigen Platz wählen

Stellen Sie die Wasserschale nicht in die pralle Sonne. Im Schatten bleibt das Wasser kühler, und das Gefäß heizt sich weniger auf.

Nicht direkt neben Büsche oder dichte Sträucher

So haben Katzen und andere Beutegreifer weniger Chancen, sich unbemerkt anzuschleichen.

Täglich frisches Wasser und Reinigung

Tauschen Sie das Wasser bei Hitze täglich und reinigen Sie die Schale regelmäßig, damit sich keine Keime und Krankheitserreger vermehren.

Ob im Garten, auf dem Balkon, vor der Haustür, am Friedhofsweg oder am Feldrand – jede Wasserstelle kann für Tiere in der Umgebung den entscheidenden Unterschied machen.

Was Sie zusätzlich für Tiere bei Hitze tun können
Neben Wasserschalen helfen auch:

Schattenplätze ermöglichen: Für Haustiere im Freien (z.B. Kaninchen im Außengehege) sollte immer ein schattiger Bereich vorhanden sein.

Anstrengung vermeiden: Hunde möglichst in den kühleren Morgen- und Abendstunden ausführen, Asphalt meiden (Pfoten verbrennen schnell).

Tiere niemals im Auto lassen: Schon bei 20 Grad Außentemperatur kann ein Auto in wenigen Minuten zur tödlichen Falle werden.

Siehe unser Apell dazu > Hier klicken <

Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. ist noch im Aufbau, aber eines ist uns von Anfang an wichtig:
Tierschutz beginnt direkt vor der eigenen Haustür.

Gerade in Hitzeperioden können wir mit einfachen Mitteln viel bewirken.

Stellen Sie bitte Wasserschalen auf.

Achten Sie auf Tiere, die erschöpft wirken oder nach Wasser suchen.

Sprechen Sie auch Nachbarn, Freunde und Familie darauf an.

Jede Wasserstelle kann für ein Tier den Unterschied machen – zwischen Überleben und Verdursten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung für die Tiere in Hofheim und Umgebung!

Ihr

Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V.

Empathie und Respekt gegenüber Tieren – Tierschutz fängt im Kopf an!

16.06.2026

Tierschutz beginnt nicht erst im Tierheim, im Gesetz oder bei einer Spende.

Er beginnt in unserer Haltung gegenüber dem Tier selbst – und genau dafür setzt sich der 
Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. ein.
Tiere empfinden Schmerz, Angst, Stress, aber auch Sicherheit, Zuneigung und Vertrauen. Wer Tiere respektvoll behandelt, erkennt an, dass sie mehr sind als Begleiter, Besitz oder Objekte zur Nutzung. Sie haben eigene Bedürfnisse, Grenzen und ein eigenes Empfinden – und sie sind von uns abhängig.

Wissenschaftliche Studien zeigen längst, dass viele Tiere nicht nur körperlich reagieren, sondern innerlich mitfühlen. Hunde können Angst, Freude und Bindung wahrnehmen. Katzen spüren Unsicherheit, Stress und Vertrauen. Kaninchen, Pferde und viele weitere Tiere zeigen klare Verhaltensmuster, die auf emotionale Reaktionen zurückgehen.
Sie sind nicht „schwach“, nicht „unwichtig“ – sie sind Lebewesen, die empfinden, was wir ihnen geben oder was wir ihnen tun.

Auch unsere Sprache prägt, wie wir über Tiere denken. Begriffe wie „Sache“, „Ware“ oder „Besitz“ machen aus Lebewesen schnell etwas, das man austauschen, verkaufen oder am Ende „entsorgen“ kann. Wenn wir Tiere so beschreiben, neigen wir dazu, ihr eigenes Empfinden weniger ernst zu nehmen. Ein bewusster, respektvoller Umgang in Worten ist deshalb ein wichtiger Teil von Tierschutz. Sei es beim Gespräch mit der Familie, auf der Arbeit, in sozialen Medien oder bei der Tieranschaffung selbst:
Was wir sagen, beeinflusst, wie wir handeln!

Empathie zeigt sich im Alltag oft in kleinen Dingen:

Ein Tier nicht zu überfordern, auch wenn es „nur ein Hund“ oder „nur eine Katze“ ist.

Seine Grenzen zu achten, statt es zu stressen, zu schikanieren oder zu zwingen.

Artgerechte Haltung zu wählen, statt sich selbst zu gefallen.

Auf seine Bedürfnisse einzugehen – Ruhe, Spiel, Bewegung, Futter, Pflege, Sicherheit.

Leid nicht zu verharmlosen, auch wenn es nicht in der eigenen Wohnung passiert.

Tierschutz bedeutet, hinzusehen, mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Im eigenen Zuhause, in der Nachbarschaft und überall dort, wo Tiere auf uns angewiesen sind. Viele Tiere sind aus unserer Sicht „unsichtbar“: Straßenkatzen, Fundtiere, Tiere in Not, die niemand sieht oder hört. Aber gerade sie brauchen uns, wenn wir nicht wegsehen.

Für uns als Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. ist klar: Tierschutz fängt im Kopf an.
Tierschutz beginnt im Kleinen, in der eigenen Haltung, in der Sprache, im Umgang. Und dort beginnt auch der Wandel, den Tiere dringend brauchen. Jeder Mensch kann etwas tun:

Bewusster mit Worten über Tiere sprechen.

Auf Bedürfnisse achten.

Nicht wegsehen, wenn etwas problematisch ist.

Verantwortung übernehmen, statt nur zu konsumieren.

Tierschutz und Respekt fördern, wo es möglich ist.

Tierschutz ist keine Frage von Geld, Größe oder Macht. Es ist eine Frage der Haltung. Und wenn wir diese Haltung gemeinsam stärken, können wir Tiere in Not besser schützen – nicht erst im Tierheim, sondern bereits im Alltag.

 

Tiere sind keine Sachen – aber sie werden noch immer viel zu oft wie Sachen behandelt.

12.06.2026

Der rechtliche Rahmen sagt es schon:

Tiere sind keine Sachen – aber sie werden noch immer viel zu oft wie Sachen behandelt.

„Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. klagt an!“

Wir wollen zeigen, warum sich das ändern muss.

Tiere sind keine Gegenstände – und dürfen nicht so behandelt werden

§90a BGB stellt klar: „Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt.“ Gleichzeitig ordnet das Gesetz aber an, dass auf Tiere die Vorschriften für Sachen entsprechend angewendet werden, solange nichts anderes geregelt ist.

Damit entsteht ein Widerspruch:

Tiere sind rechtlich keine bloßen Gegenstände mehr, werden aber in vielen Bereichen – etwa bei Eigentum, Haftung, Kauf oder Schadenersatz – weiterhin wie Sachen mitbehandelt. Dabei erkennt das deutsche Recht Tiere als fühlende Mitgeschöpfe mit eigenem Schmerzempfinden und einer besonderen Verantwortung des Menschen ausdrücklich an.

Trotzdem erleben wir, wie Tiere in Zucht und Haltung auf „Funktion“ reduziert, wie Ware verschoben, aussortiert, in engen Boxen oder Käfigen gehalten und als „Sache mit Preis“ gehandelt oder ausgesetzt werden. Sie können nicht selbst vor Gericht auftreten, nicht selbst klagen, nicht selbst ihre Interessen durchsetzen – immer entscheidet der Mensch, ob und wie ein Tier überhaupt „zur Sprache“ kommt.

Tierschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit

Das Tierschutzgesetz verbietet, einem Wirbeltier ohne „vernünftigen Grund“ Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen; Tierquälerei kann mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden, es sind Tierhalteverbote möglich. In der Praxis werden Verstöße jedoch oft nur milde geahndet, Verfahren eingestellt, Missstände bleiben im Verborgenen und Tierschutz wird in der behördlichen Praxis häufig nachrangig behandelt.

Fachliche Analysen kommen zu dem Schluss, dass die jüngsten Änderungen des Tierschutzgesetzes keine grundlegenden Fortschritte gebracht haben. Parallel dazu wird diskutiert, ob Tiere – wie in anderen Ländern Teile der Natur – stärker eigene Rechte erhalten sollten, die durch Bevollmächtigte eingeklagt werden können.

Was sich ändern muss

Wir fordern, dass das Tierschutzrecht konsequent daran ausgerichtet wird, was Tiere sind: fühlende Lebewesen, keine Ware!

Aus unserer Sicht bedeutet das:

Konsequente Umsetzung von „Tiere sind keine Sachen“

Tiere dürfen nicht primär über Eigentum und Sachrecht definiert werden,

sondern über ihren Status als Mitgeschöpfe mit eigener Schutzwürdigkeit.

Stärkere Rechte für Tiere – stärkere Pflichten für Menschen

Wenn das Gesetz das Leidensvermögen von Tieren anerkennt, müssen daraus strengere Standards, eine engere Auslegung des „vernünftigen Grundes“ und klare Grenzen für wirtschaftliche Interessen auf Kosten von Tieren folgen.

Höhere, spürbare Strafen bei Tierquälerei

Wiederholte und systematische Verstöße müssen konsequenter verfolgt und

deutlicher sanktioniert werden, damit Tierquälerei nicht als Bagatelle erscheint.

Bessere Klagemöglichkeiten im Namen der Tiere

In eindeutig tierschutzrelevanten Fällen sollten anerkannte Tierschutzorganisationen stellvertretend klagebefugt sein, damit Tierleid nicht folgenlos bleibt, nur weil das Opfer keine eigene Stimme hat.

Tiere fühlen Schmerz, Angst, Stress – und auch Freude, Sicherheit und Zuneigung. Sie sind keine Sachen und kein „Besitz“, sondern Lebewesen, die von uns abhängig sind.

Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. ruft dazu auf:

Hört hin, wenn Tiere leiden.
Schaut nicht weg, wenn ihr Missstände seht – meldet sie, sprecht uns an.
Messt Tiere nicht an ihrem Geldwert, sondern an ihrem Lebenswert.

Lasst uns ihre Stimme sein.

Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. unterstützt die Petition zur Änderung des Tierschutzgesetzes. Unterzeichnen Sie die Petition und helfen Sie mit, den Tieren eine stärkere Stimme im Gesetz zu geben: Jetzt Petition unterschreiben (hier clicken)

Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V.

65719 Hofheim am Taunus

E Mail: info@tierschutz-hofheim.org

 

EU-Mikrochip-Pflicht für Hunde und Katzen – was jetzt zu tun ist

08.06.2026

EU-Mikrochip-Pflicht für Hunde und Katzen – was jetzt zu tun ist

Das EU-Parlament hat im April 2026 die EU-weite Chip-Pflicht für Hunde und Katzen beschlossen. Künftig müssen alle Hunde und Katzen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in einer Datenbank registriert werden, um den illegalen Tierhandel einzudämmen und jedes Tier eindeutig identifizierbar zu machen.

Warum ist das wichtig?

Der Chip hilft, entlaufene Tiere schneller ihren Haltern zurückzugeben
Er macht illegalen Handel und das Aussetzen von Tieren deutlich schwieriger
Jedes Tier ist eindeutig identifizierbar – für Tierheime, Tierschutz und Behörden

Was bedeutet die Chip-Pflicht konkret?

Der Mikrochip ist etwa so groß wie ein Reiskorn und wird mit einer Spritze unter die Haut des Tieres, meist im Nackenbereich, gesetzt. Er enthält eine individuelle Nummer, die in einem nationalen Haustierregister zusammen mit den Daten des Halters gespeichert wird.

Die Chip-Pflicht bringt eine Reihe konkreter Vorteile:
Entlaufene Tiere können schneller gefunden und zurückgebracht werdenBei Kontrollen oder Streitigkeiten über Eigentumsverhältnisse kann der Chip Klarheit schaffenTierheime und Tierschutzvereine entlasten sich, weil Tiere schneller zurückkehren

Was gilt für private Tierhalter in Hofheim?

Die Verordnung sieht unterschiedliche Übergangsfristen vor. Für private Halter gelten vergleichsweise lange Fristen: Hunde müssen spätestens zehn Jahre nach Inkrafttreten der neuen Regeln gechippt sein, Katzen spätestens nach fünfzehn Jahren. Für Züchter, Händler und Tierheime gelten deutlich kürzere Fristen – sie müssen bereits nach vier Jahren alle betroffenen Tiere kennzeichnen und registrieren.

Wenn du also einen Hund oder eine Katze in Hofheim hast, musst du nicht in Stress geraten. Aber: Wer sein Tier jetzt schon chippen und registrieren lässt, sorgt verantwortungsbewusst vor und leistet einen aktiven Beitrag gegen illegalen Handel und das Aussetzen von Tiere.

Unser Tipp für Tierhalter in Hofheim

Auch wenn die Fristen lang sind: 
Chippe und registriere euren Hund oder Katze lieber jetzt! 
Viele Tierärzte bieten die Kennzeichnung routinemäßig an.
Wichtig ist, dass die Daten in einem Haustierregister
(z.B. FINDEFIX, TASSO) korrekt eingetragen
und aktuell gehalten werden.

Hast du einen Hund oder eine Katze?
 Sprich mit deinem Tierarzt über die Kennzeichnung

 Trage deine Daten in ein Haustierregister ein
 Aktualisiere sie bei Umzug oder Kontaktdatenwechsel

Bleib verantwortungsbewusst – für dich und dein Tier!

Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V.
E-Mail: info@tierschutz-hofheim.org

Volle Tierheime, Keine Kapazitäten – Warum Hofheim jetzt ein eigenes Tierheim braucht

04.06.2026

In ganz Deutschland schlagen Tierheime Alarm: Sie sind voll, teils überfüllt, und können die Flut an Abgabe‑ und Fundtieren kaum noch auffangen.

Eine Trendumfrage des Deutschen Tierschutzbundes zeigt, dass 69 Prozent der Tierheime bereits eine sehr hohe Auslastung melden, fast die Hälfte davon ist voll oder übervoll. Nur 18 Prozent haben überhaupt noch Platz für neue Tiere.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Spontankäufe während der Corona‑Zeit, steigende Lebenshaltungs‑ und Tierarztkosten, Probleme mit Vermietern oder veränderte Lebensumstände. Am Ende stehen die Tiere – und die Tierheime, die sie trotz knapper Mittel versorgen müssen. Viele Einrichtungen müssen inzwischen Aufnahmestopps verhängen, weil einfach keine Kapazitäten mehr da sind.

Was das für Hofheim bedeutet

Auch Tiere aus Hofheim und Umgebung landen in genau diesem überlasteten System. Zuständig sind aktuell Tierheime und Tierschutzvereine in anderen Orten, etwa im Main‑Taunus‑Kreis wie das Tierheim in Sulzbach, das bereits eine Vielzahl an Katzen, Hunden und Kleintieren betreut.

Für Fund‑ und Abgabetiere aus Hofheim bedeutet das:
längere Wege,
mehr organisatorischen Aufwand,
und oft Wartezeiten, weil die umliegenden Tierheime selbst am Limit sind.

Für Bürgerinnen und Bürger fehlt eine direkte, gut erreichbare Anlaufstelle in der eigenen Stadt. Wer ein Tier findet, wer Hilfe braucht oder sich informieren möchte, hat keinen festen Ort in Hofheim, an den er sich unmittelbar wenden kann.

Tierschutz ist eine kommunale Verantwortung

Die Situation der Tierheime ist längst kein Einzelfallproblem mehr, sondern ein bundesweites Thema. Der Deutsche Tierschutzbund spricht von einer kritischen Lage: Überfüllte Heime, zu wenig Geld, zu wenig Unterstützung – und gleichzeitig immer mehr Tiere, die abgegeben oder aufgegriffen werden.

Tiere sind Mitgeschöpfe, keine Dinge. Wenn sie ausgesetzt, abgegeben oder als Fundtiere aufgegriffen werden, brauchen sie Schutz, Versorgung und eine Perspektive. Das ist nicht nur eine Aufgabe engagierter Vereine, sondern auch eine Frage der kommunalen Verantwortung.

Gerade eine Kreisstadt wie Hofheim am Taunus sollte hier eine klare, sichtbare Struktur haben: Ein Tierheim oder eine feste Tierschutz‑Einrichtung vor Ort, die erreichbar ist, Verantwortung übernimmt und eng mit Stadt, Polizei, Ordnungsamt und Bürgern zusammenarbeitet.

Warum Hofheim ein eigenes Tierheim braucht

Ein Tierheim in Hofheim würde:

kurze Wege für Fund‑ und Abgabetiere schaffen,

Bürgerinnen und Bürgern eine klare Anlaufstelle in ihrer Stadt bieten,

Behörden und Einsatzkräften die Arbeit erleichtern,

die umliegenden, bereits überlasteten Tierheime entlasten,

und den Tierschutz als festen Bestandteil der Stadt sichtbar machen.

In Zeiten, in denen so viele Tierheime am Limit sind, ist es keine Lösung, die Verantwortung immer weiter „nach außen“ zu schieben. Hofheim braucht eigene Kapazitäten, um Tieren in Not helfen zu können – nicht irgendwann, sondern perspektivisch so bald wie möglich.

Die Rolle des Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V.

Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. wurde gegründet, um genau hier anzusetzen: Tierschutz in Hofheim sichtbar zu machen, aufzuklären, Missstände zu benennen und langfristig Strukturen aufzubauen,
die auch ein eigenes Tierheim einschließen können.

Wir sehen die überfüllten Tierheime, die Abgabewellen und die Not der Tiere – und wir sind überzeugt:
Hofheim darf sich seiner Verantwortung nicht entziehen.
Ein Tierheim in Hofheim ist kein „Luxusprojekt“, sondern ein notwendiger Baustein, um Tieren in unserer Region gerecht zu werden.

Wir möchten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der Stadt Hofheim und weiteren Partnern an Lösungen arbeiten.
Dazu gehören:
politische Gespräche,
langfristige Planung,
Kooperationen mit bestehenden Tierheimen,
und der Aufbau einer starken Unterstützung aus der Bevölkerung.

Ihre Unterstützung zählt

Tierschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen oder mehr über unsere Ziele erfahren möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Mehr Infos finden Sie auf unserer Website:
www.tierschutz-hofheim.org

Sie erreichen uns per E-Mail unter:
info@tierschutz-hofheim.org

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Tiere aus Hofheim nicht im System voller Tierheime untergehen, sondern in ihrer eigenen Stadt eine Chance bekommen.

Urlaub gebucht, Tier vergessen? Warum die Ferienzeit für viele Haustiere zum Albtraum wird!

01.06.2026

Für die betroffenen Tiere ist das kein kleiner Einschnitt, sondern ein tiefer Vertrauensbruch.

Gerade in der Ferienzeit steigt das Risiko, dass Haustiere einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Manche werden an Raststätten angebunden, andere in Kartons, Boxen oder im Wald ausgesetzt. Oft geschieht das heimlich und ohne Rücksicht auf das Tier.
Dabei ist das Aussetzen nicht nur verantwortungslos, sondern auch verboten.
In Deutschland kann dies hohe Geldbußen und in schweren Fällen sogar strafrechtliche Folgen haben.

Für ein Tier ist ein solches Verhalten besonders grausam. Hunde, Katzen und Kleintiere verstehen nicht, warum plötzlich niemand mehr da ist. Sie verlieren ihre gewohnte Umgebung, ihre Bezugspersonen und jeden Schutz. Viele geraten in Panik, irren umher, werden verletzt oder verhungern. Was für manche Menschen wie ein „einfacher Ausweg“ erscheint, bedeutet für das Tier große Not!

Dabei gibt es immer bessere Lösungen. Wer frühzeitig plant, kann oft eine Tierpension organisieren, Freunde oder Familie um Hilfe bitten oder den Urlaub so gestalten, dass das Tier mitreisen kann. Wenn ein Tier wirklich nicht mehr bleiben kann, sollte es wenigstens verantwortungsvoll und offen abgegeben werden.
Ein Tier ist kein Gegenstand, den man vor dem Urlaub einfach loswerden kann.

Der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. appelliert deshalb an alle Tierhalterinnen und Tierhalter:
Denken Sie rechtzeitig an die Versorgung Ihres Tieres und planen Sie den Urlaub mit Verantwortung. Wer ein Tier aufnimmt, übernimmt Verantwortung für dessen Leben – nicht nur im Alltag, sondern gerade auch in der Ferienzeit.

So arbeitet der Tierschutzverein Hofheim e.V. im Hintergrund

31.05.2026

Viele Menschen sehen beim Tierschutz vor allem die direkte Hilfe für Tiere. Doch bevor Hilfe ankommt, steckt dahinter viel Arbeit, Verantwortung und Organisation. Gespräche führen, Abläufe planen, Aufgaben verteilen und mit Behörden, Tierärzten oder anderen Stellen zusammenarbeiten gehören genauso dazu wie die sichtbare Tierschutzarbeit.

Auch Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederbetreuung und die finanzielle Planung sind wichtige Aufgaben. Gerade in der Aufbauphase ist es entscheidend, klare Zuständigkeiten zu schaffen, vorausschauend zu handeln und eine stabile Grundlage für die Zukunft zu legen.

Der Tierschutzverein Hofheim e.V. zeigt damit, dass gute Tierschutzarbeit nicht zufällig entsteht. Sie braucht Einsatz, Klarheit, Verlässlichkeit und Durchhaltevermögen, damit Tiere in Not nicht nur heute, sondern auch langfristig auf Hilfe zählen können.

Unsere Facebookseite ist online!

24.05.2026

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V. nun auch eine offizielle Facebook‑Seite betreibt. Dort werden wir künftig regelmäßig aktuelle Mitteilungen, Neuigkeiten aus unserer Tierschutzarbeit sowie Informationen zu geplanten Veranstaltungen, Aktionen und Projekten veröffentlichen.

Über Facebook möchten wir den Kontakt zu Ihnen noch enger gestalten, Fragen schneller beantworten und Sie über spannende Entwicklungen rund um Tiere in Not und unseren Verein in Hofheim auf dem Laufenden halten.

Schauen Sie also gerne öfter vorbei, liken und teilen Sie unsere Beiträge – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und zählen auf Ihre Unterstützung und Ihr Interesse!

Hier geht es direkt zur Facebookseite, einfach clicken!

Tiere niemals im Auto zurücklassen – Lebensgefahr bei Sommerhitze

24.05.2026

Mit Beginn der warmen Jahreszeit möchten wir, der Tierschutzverein Hofheim und Umgebung e.V., eindringlich darauf hinweisen, dass Hunde und andere Tiere bei sommerlichen Temperaturen niemals im Auto zurückgelassen werden dürfen –
auch nicht „nur für ein paar Minuten“.

Bereits bei Außentemperaturen um die 20–25 Grad kann sich der Innenraum eines Fahrzeugs innerhalb weniger Minuten massiv aufheizen und zur tödlichen Falle für Tiere werden.

Auch leicht geöffnete Fenster oder ein Parkplatz im Schatten bieten keinen ausreichenden Schutz. Fahrzeuge heizen sich sehr schnell auf, die Luft steht, und Hunde können im Gegensatz zum Menschen nur über Hecheln und wenige Schweißdrüsen Wärme abgeben. Das führt rasch zu Überhitzung, Kreislaufkollaps und schlimmstenfalls zum Tod des Tieres.

Typische Anzeichen einer beginnenden Überhitzung sind starkes Hecheln, Unruhe, Taumeln, Teilnahmslosigkeit, dunkles bis blaues Zahnfleisch oder Erbrechen. Spätestens dann besteht akute Lebensgefahr. Das Tier muss sofort aus der Hitze gebracht, an einen kühlen, schattigen Ort gebracht und der Körper vorsichtig mit kühlem (nicht eiskaltem) Wasser gekühlt werden. Anschließend sollte umgehend eine Tierarztpraxis aufgesucht werden.

Bitte planen Sie Ihre Wege im Sommer so, dass Ihr Hund oder andere Begleittiere gar nicht erst im Auto zurückbleiben müssen. Erledigungen, bei denen Sie das Fahrzeug verlassen (Einkäufe, Behördengänge, Arztbesuche usw.), sollten ohne Tier erfolgen. Tiere gehören bei hohen Temperaturen in eine kühle, gut belüftete und schattige Umgebung – nicht ins Auto.

Was tun, wenn Sie ein Tier im Auto in Not sehen?

Wenn Sie ein Tier in einem geparkten Fahrzeug bemerken, das bei warmem Wetter ohne Aufsicht zurückgelassen wurde, beobachten Sie zunächst die Situation aufmerksam und versuchen Sie, den Halter ausfindig zu machen (z. B. Ausruf im Geschäft, Kennzeichen notieren). Ist der Halter nicht zu ermitteln oder zeigt das Tier bereits Symptome von Überhitzung, verständigen Sie bitte umgehend die Polizei, damit das Tier so schnell wie möglich aus dem Fahrzeug befreit werden kann.

Jeden Sommer sterben zahlreiche Tiere, weil sie bei Hitze im Auto zurückgelassen werden – oft aus Unwissenheit oder der Fehleinschätzung „Ich bin ja gleich wieder da“. Bitte helfen Sie mit, solche tragischen Fälle zu verhindern: 
Lassen Sie Ihr Tier niemals allein im Auto zurück und sprechen Sie auch Freunde, Familie und Nachbarn auf dieses wichtige Thema an.